Packliste für’s M’era Luna 2010

Lebensmittel (teilweise in Kühlbox):

  • Ravioli
  • Kaffee (Mailänder Art, heute gemahlen)
  • Zucker
  • Grillfleisch
  • Senf
  • BBQ-Sauce
  • Kräuterbutter
  • Hopfenblüten-Tee / Gersten-Kaltschale / Bier (Jever, 5l-Dose)
  • Prosecco (8x 0,2l)
  • Wodka-Waldmeister (0,7l)
  • Malibu (0,7l)
  • Ananas-Saft (2x 1l)
  • Wasser

Non-Food:

  • Gaskocher
  • Gas-Kartuschen (6 + eine angebrauchte)
  • Grillpfanne
  • Grillzange
  • Pavillion
  • Tisch
  • Klappstuhl (grabt den Klappstuhl der Schoschonen aus!)
  • Pappteller
  • Besteck
  • Becher
  • Strohhalme
  • Topf
  • Dosenöffner
  • Zelte
  • Zewa
  • Gaffa-Tape
  • Hammer
  • Erdnägel für Pavillion
  • Schlafsack
  • Iso-Matte
  • Petroleum-Lampe
  • Espresso-Kanne (!)
  • Sackkarre

Sonstiges:

  • Klamotten
  • Digicam
  • Kultur-Täschchen
  • Regenjacke

WebDAV das unbekannte Wesen

Zu hause habe ich einen kleinen Webserver, auf dem die wichtigsten Dateien liegen, die ich ggf. unterwegs gebrauchen könnte. Auf diesem Server – da werkelt ein Apache httpd – habe ich auch eine WebDAV-Erweiterung laufen. Leider verhält sich Windows XP da in der Anbindung etwas zickig. Deswegen hier eine kleine, bebilderte Anleitung, wie man ein Apache-WebDAV unter XP einbindet.

Schritt 1: “Netzlaufwerk verbinden …” auswählen

Schritt 2: “Onlinespeicherplatz anfordern …” auswählen

Schritt 3: “Weiter”

Schritt 4: “Weiter”

Schritt 5: URL eingeben

An dieser Stelle ist wichtig, dass hinter der URL noch ein # eingegeben wird. Damit kommt Windows XP auch mit der einfachen HTTP-Autentifizierung des Apache klar.

Schritt 6: Benutzername und Passwort eingeben

Schritt 7: Namen vergeben

Schritt 8: Fertig

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Pepperoni

Dieses Jahr klappt das deutlich besser mit den Pepperoni. Letztes jahr hatte ich 6 Pflanzen in einen 40cm Blumenkasten gesetzt. Das war eindeutig zu viel. Die Pflanzen haben sich alle gegenseitig behindert und die Ausbeute war lausig. Dieses Jahr habe ich nur zwei Pflanzen pro Kasten eingesetzt. Dafür sind die Pflanzen jetzt auch schon 80cm hoch und tragen sehr viele Früchte … zumindest verglichen zum Vorjahr :-)

Einbau einer Prins VSI

Da ich jeden Tag ca. 130km durch die Gegend gustel, um zur Arbeit zu kommen, machen die Spritkosten doch einen erheblichen Teil meiner monatlichen Ausgaben aus. Und genau bei diesem Kostenblock dachte ich, kann man was machen. Der Skoda Fabia hat zum Glück noch keinen Motor mit Benzin-Direkteinspritzung, so dass eine Umrüstung auf Autogas (LPG – Liquid Propane Gas) möglich ist. Über das Internet habe ich mich genauer informiert und mich letztendlich für eine Umrüstung bei der Firma carlpg in Braunschweig entschieden:

Car LPG Ltd. & Co. KG
Hansestrasse 88
38122 Braunschweig
http://www.carlpg.de

Eingebaut wurde eine Prins VSI Autogasanlage, aktuell das modernste System auf dem Markt. Der Umbau dauerte insgesamt etwas über 2 Tage. Im Rahmen des Umbaus wurde folegndes am Fabia modifiziert:

  • Statt des Ersatzrades gab es einen 49l-Tank
  • Hinter der Tankklappe wurde ein Anschluss für LPG untergebracht
  • Für den Anschluss benötigt man einen Adapter auf das italienische Tanksystem
  • … oder einen Adapter für das deutsche Tanksystem
  • Im Innenraum wurde ein Multifunktionsinstrument intalliert:
    • Umschalter zwischen Gas- oder Benzin-Betrieb
    • Anzeige der aktuellen Betriebsart
    • Füllstandsanzeige des Gastanks
    • Akkustische Meldung bei leerem Gastank
  • Im Motorraum wurde eine Steuerelektronik installiert
  • … ein Vergaser und ein Gasfilter installiert
  • … zusätzliche Einspritzdüsen für das vergaste Flüssiggas

Hier kommen jetzt zu den einzelnen Komponenten noch die entsprechenden Bilder:

Tank Anschluss LPG Italienischer Anschluss Deutscher Anschluss Multifunktions-Instrument Steuerelektronik Vergaser Einspritzdüsen

Einbau eines MFD2-RNS2

Von Hause aus ist der Skoda Fabia mit einem CD-Radio und eine totschicken Schublade ausgestattet.

Skoda Fabia Konsole mit CD-Radio

Das Radio ist an sich von sehr guter Qualität, ich wollte aber gerne ein Navi im Auto haben. Optisch mag ich diese Navis, die mit so einer Halterung an der Scheibe kleben, nicht leiden. Wo der Skoda schon einen Doppel-DIN-Schacht mitbringt, lag die Idee nahe, ein Navi fest einzubauen. Das Navi, das grundsätzlich passen würde, wäre das MFD von VW. Dieses Navi bekommt man auch mit grüner Hintergrundbeleuchtung aus dem Ford Galaxy. Es gab zwei Punkte, die gegen ein MFD sprachen:

  • Der Preis ist mit ca. 800€ bei ebay doch relativ hoch
  • Das Modell ist trotz einiger Modifikationen in den Grundzügen 10 Jahre alt

Also fiel die Entscheidung auf ein MFD2-RNS2 … ohne zu wissen, worauf ich mich da eingelassen hab ;-)

Das erste Problem ist die Tatsache, dass das RNS2 zwar im Grunde Doppel-DIN-Format hat, aber im Bereich der Blende breiter ist, als der verfügbare Platz in der Mittelkonsole des Skoda Fabia. Also musste hier die Mittelkonsole etwas ausgeklinkt werden.

Mittelkonsole ausgeklinkt

Zusätzlich benötigt man noch einen CAN-Bus-Simulator, um das RNS2 an den normalen, analogen Signalleitungen des Skoda zu betreiben. Um auch noch bequem MP3 hören zu können, habe ich noch einen iceLink von Denso für den Anschluss eines iPod eingebaut.

Im Endeffekt passtd as RNS2 nicht 100%ig in die Mittelkonsole, aber das Endergebniss ist auch nicht so richtig schlecht ;-)

Skoda Fabia Mittelkonsole RNS2

Serial Port Laser Link

Die von uns verwendete Elektronik wurde von der Firma »Realtime Control« entwickelt. Früher hat diese Firma die Elektronik als Bausatz verkauft, aber dann wurde das Herzstück, der IC von Crystal, nicht mehr in DIL-Bauform hergestellt. Daher wird dieser Bausatz nicht weiter vertrieben, aber die Bauanleitung liegt noch im Internet. Den Chip gibt es zum Glück noch in SMD-Bauform, was zwar ein kleines Hinderniß ist, aber wirklich nur ein kleines. Wir sparen uns hier einen Teil der Anleitung, den kann man beziehen von:
http://www.alphalink.com.au/~derekw/upntcvr.htm

Die Anleitung ist ziehmlich gut, aber wir haben dennoch für einige Sachen andere Lösungen gefunden. Ob diese jetzt besser sind ist, glaube ich, aber auch Geschmackssache. Zumindest funktionieren unsere Lösungen auch.
Als erstes Problem trat auf, daß wir kein Gehäuse für die Laserdiode bekommen konnten. Daraufhin haben wir uns solch ein Gehäuse selber entworfen. Eine kleine Skizze ist rechts zu sehen. Dabei handelt es sich um einen 8mm starken Alu-Block, in dem in der Mitte eine Aufnahme für die Laserdiode ist, darüber und darunter jeweils ein M3 Gewinde. Zusätzlich hatten wir ein Blech mit gleichen Abmessungen, aber nur 1mm stark. In dieses haben wir die Linse eingeklebt und das Blech mit zwei Schrauben vor den Block geschraubt. Dabei haben zwei Stücke einer Kugelschreiberfeder das Blech auf Abstand gehalten. Durch diese Konstruktion können wir nun durch anziehen und lösen der Schrauben den Abstand der Linse von der Laserdiode bestimmen und dadurch den Laserstrahl genau fokusieren. Dies hat sich als sehr nützlich herausgestellt, denn bei der endgültigen Montage ist die Übertragungsstrecke gegen kleine Schwingungen der Transceiver resistent, wenn der Laserstrahl etwas breiter aufgefächert ist.
Hier sieht man nochmal den Einbau der Halterungen für Laserdiode und Linse.

LaserLink: Linsenhalter

Das nächste Problem war, daß es den CS8130 nicht mehr in der DIL-Bauform gibt. Aber man kann genausogut die SMB-Bauform dieses Chips nutzen. Allerdings müßte man sich entweder eine Adapterplatine bauen, oder wie wir, da nur zwei Exemplare gebaut werden sollten, den Chip mit feinen Drähten frei schwebend über dem Sockel anordnen. Vielleicht nicht gerade schön, dafür selten.

LaserLink: offen

Hier sieht man das ganze noch mal von der anderen Seite.

LaserLink: Platine

Damit kommen wir mal vom elektronischen zum mechanischen Teil der ganzen Bastelei. Da bei uns der Laser im Freien eingesetzt werden sollte, haben wir uns von Conrad zwei Aluspritzgußgehäuse gekauft. Die sind zwar relativ teuer, aber dafür sind sie auch, wenn man zwischen Deckel und Gehäuse eine Spur Silikon legt, absolut dicht. An eine Seite des Gehäuses haben wir eine Kugel geschraubt. Die war ursprünglich mal als Griff von Möbelstücken gedacht. Aber über die Montage sagen die folgenden Bilder mehr als viele Worte.

LaserLink: Gehäuse geschlossen LaserLink: Halterung LaserLink: Montiert

Wenn man das jetzt soweit alles hingekriegt hat, kann man eigentlich die beiden Laser gegeneinander ausrichten. Das sollte man aber tunlichst nachts, bzw. abends machen, da man ansonsten nicht sieht, wo denn der Laser eigentlich hinstrahlt.
Für die ersten Tests kann man einfach die Laser an die seriellen Schnittstellen zweier Rechner anschließen, und ein Terminalprogramm auf beiden Rechnern starten.
Im ersten Schritt kann man den Laser auch manuell einstellen. Hier ist eine Datei lasercfg.dat, die die Initialisierungdaten für die maximale Geschwindigkeit enthält. Unter Linux z.B. diese Datei innerhalb der ersten 7 sec. nach dem Einschalten des Lasers auf die Schnittstelle kopieren:

cat lesercfg.dat > /dev/ttyS1

Oder halt an eine andere serielle Schnittstelle. Wenn man den Laser erst einmal initialisiert hat, kann man die Verbindung wie eine Null-Modem Verbindung nutzen. Unter gleichen Betriebssystemen gar kein Thema, aber auch mit unterschieldlichen, z.B. Windows 98 an Linux, nicht wirklich schwer. Die PC-Direktverbindung von Windows ist im Prinzip ein PPP über die serielle Schnittstelle.

Bei den Basteleien an unserem Laser sind ein paar nützliche Tools entstanden, die wir der Allgemeinheit nicht vorenthalten wollen. Auch unsere PPP-Konfiguration unter Linux enthält vielleicht einige interessante Hinweise.

LINUX:
Zur Einstellung des Laser-Transceivers unter Linux ist folgendes Programm (unter GNU General Public License) gedacht: laserconfig.c. Es wird mit gcc laserconfig.c -o laserconfig erstellt. Durch Aufruf von laserconfig ohne Parameter erhält man Hinweise zur Verwendung. Es kann nicht nur den Transceiver konfigurieren, sondern auch durch Dauersenden den Laser einschalten, um das Ausrichten zu ermöglichen.
Hier nun die Konfiguration des PPP daemon: options.ttyS1. Der daemon läuft in einer Schleife eines PERL-Scripts (pppd_loop.pl).

Die Chat-Sequence am Anfang einer Null-Modem-Verbindung, an der ein Windows-Systen beteiligt ist, sieht so aus:
Der Client spricht: CLIENT
Der Server anwortet: CLIENTSERVER
Die Funktion kann man zwar auch mit der Konfiguration der Chat-Scripte unter Linux erreichen, das kleine Programm laser_chat.c (Kompilieren mit gcc laser_chat.c -o laser_chat) leistet aber noch mehr. Empfängt es TEST, so antwortet es auch jedesmal mit TEST. Damit ließ sich bei uns ein wirkungsvoller Link-Test realisieren. Da auf dem Linux-Server im Ruhezustand dieses Programm läuft, kann vom Window-Client aus ständig die Verbindung geprüft und auch durch Dauersenden von TEST zumindest auf der Windows-Seite nachjustiert werden.
Leider gibt es einen Zustand des daemon, aus dem er nicht nach Ablauf eines Timeouts von allein raus kommt. Sie tritt bei schlechten Verbindungen auf, wenn zwar der Chat funktioniert hat, danach aber Zeichen verloren gehen und somit das ppp-Protokoll fehlschlägt. Da hilft uns ein alle Stunde (cron-job) ausgeführtes Script: pppd_watchdog.sh

WINDOWS:
Windows ist ja für verwöhnte User, also entstand auch ein entsprechend buntes Programm zur Konfiguration und zum Test des Lasers. Der Link-Test setzt allerdings das oben vorgestellte laser_chat-Programm und damit einen Linux-Server auf der anderen Seite voraus.
Geschrieben ist LaserDesk mit dem Visual Studio 6.0. Es kann einmal als ausführbares Programm heruntergeladen werden, zum anderen sind auch die Quelltexte verfügbar. LaserDesk unterliegt der GNU General Public License.
Beim Start versucht das Programm, einen Verbindungsaufbau vom Konfigurieren bis zum Starten des DFÜ-Netzwerkes weitestgehend automatisch auszuführen. Notwendige Eingriffe des User erscheinen in der Statuszeile. In der Regel reicht es dann, zuerst LaserDesk zu starten, dann den Transceiver einzuschalten, und wenige Sekunden später sollte die Verbindung stehen.

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